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FÜR EINE LÜCKENLOSE AUFKLÄRUNG - FÜR GERECHTIGKEIT

Informationen zum Tode von Dominique Kouamayo
Erklärung von Africa United und Dominique Kommitee

Am Karfreitag, den 14. April 2006 wird Dominique Kouamayo, ein 23-jähriger Junge nach einer vorangegangenen Auseinandersetzung mit einem Kioskbesitzer in der Bayrischen Strasse Dortmund von Polizisten durch zwei Schüsse getötet. Der erste Schuss soll auf die Brust und der zweite auf das Bein abgefeuert worden sein. Übereinstimmenden Aussagen zufolge war Dominique mindestens vier Meter von dem Beamten entfernt und hatte nur ein Messer in der Hand. Der Kioskbesitzer hätte zuvor die Polizei angerufen, weil er sich bedroht fühlte. Dominique war dort Stammkunde und wohnte nur 50 Meter weiter in der Bayrischen Strasse.

Dominique war als Jugendlicher aus dem Kongo alleine nach Deutschland gekommen und ging in Dortmund zur Schule. Er war etwa 1,65 Meter groß und wog kaum 60 Kilo. In Mai hätte er sein Realschulabschluss abgelegt. Dominique wollte nach dem Schulabschluss eine Ausbildung anfangen. In seiner Freizeit machte er Musik und arbeitete als MC. Er war in der Hip-Hop Szene im Ruhrgebiet sehr bekannt und hatte viele Freunde (Siehe HIPHOP-POTT.de oder RHEINHIPHOP)

Wir sind betroffen von der Leichtigkeit, wie ein junger Mensch so leicht niedergeschossen wird, auch wenn er ein Messer in der Hand gehabt hat. Wir fragen uns, ob die Schüsse so schnell gefallen sind, weil Dominique ein Afrikaner war und eine andere Hautfarbe hatte. Wäre der Abzug auch so schnell betätigt worden, wäre er nicht schwarz?

Wir sind der Meinung, dass der Vorfall im gesamtgesellschaftlichen Kontext gesehen werden sollte, in dem Rassismus, Ausgrenzung und Ungleichheit täglich zunehmen. Dominiques Fall ist kein Einzellfall. Oury Jalloh und Laye Kondé sind andere durch die Presse gegangene Fälle. Beide starben am 7. Januar 2005. Der erste verbrannte in seine Zelle, während der zweite an den Folgen eines brutalen Polizeieinsatzes starb. Alle MigrantInnen und Flüchtlinge, die ein Fuß in dieses Land gesetzt haben, sind konfrontiert mit Kontrollen, Diskriminierung, Ausgrenzung, Kriminalisierung, unmenschlichen Lebensumständen, Abschiebungen, rassistischen Angriffen und Tod.

Wir fordern die Prozesseröffnung in Fall Dominique Kouamayo und werden den Fall bis zuletzt verfolgen. Wir werden die Öffentlichkeit über Dominique und den täglichen Rassismus aufklären, die zu Polizeibrutalität und rassistischen Übergriffen führen.

Wir fordern eine lückenlose Aufklärung und Gerechtigkeit!

Africans United + Stop Racisme

Kontaktadresse:
Linkspartei-Büro, Münsterstr. 141, Dortmund
Tel: 0231-9868660, Fax: 0231-4759280
e-mail: info (ät) dielinke-dortmund.de

Weitere Aktionen und Solikonzerte im Ruhrgebiet werden folgen. Infos hier oder über den obigen Kontakt.

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

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