Presseeinladung
Akubuo A. Chukwudi - Mecklenburgs bekanntester Menschenrechtsaktivist noch immer vor Gericht!
*/20./21./28. Juni 20./21./28. Juni Amtsgericht Parchim, Moltkeplatz
jeweils 10°° Uhr 2006 /*
Mit seinem unermüdlichen Engagement gegen die entwürdigenden Lebensbedingungen von Flüchtlingen hat Akubuo A. Chukwudi in den vergangenen 11 Jahren einen besonderen Beitrag bezüglich der Menschenrechtssituation in Mecklenburg-Vorpommern beigetragen.
*Sein aufopfernder und kompromißloser Einsatz war der Auslöser für viele daraufhin verabschiedete Veränderungen innerhalb des Landes:*
l Das Gutscheinsystem für Asylbewerber, eine bundesweit verbreitete Praxis, wurde in Mecklenburg abgeschafft, nachdem sich Akubuo immer wieder dagegen zur Wehr gesetzt hatte.
l Sein couragiertes und nachhaltiges Auftreten bewirkte außerdem die Schließung einiger Dschungelheime
l und die "Lockerung" der Residenzpflicht. In diesem Sinne hat das Land Mecklenburg mit diesen konditionellen Verbesserungen von Akubuo profitiert.
*Nun steht Akubuo wegen seiner Zivilcourage erneut vor Gericht. An gleich drei Tagen findet ein Sammelprozess gegen ihn statt, drei der insgesamt vier Anklagepunkte liegen über 5 Jahre zurück: *
l Die Supermarktketten Aldi und Penny bleiben bei ihrer Anzeige gegen Akubuo wegen seiner damaligen Proteste gegen das Gutscheinsystem.
l Ausländerbehörde und Sozialamt erheben weiterhin Anklage, weil sich Akubuo gegen die unzumutbare und menschenunwürdige Behandlung zur Wehr setzte. Hauptziel der Behörden war es immer, ihn abzuschieben.
l Der einzige aktuellere Fall aus dem Jahre 2004 ist ein rassistisch motivierter Angriff gegen Akubuo selbst. Durch Selbstverteidigung konnte er sein Leben retten. Nun steht er wegen Körperverletzung vor Gericht!
Menschenrechtsaktivisten werden den Gerichtsprozessen an allen Prozeßtagen beobachten. Akubuos Freunde sehen den Prozess mit Spannung. Ein Gerichtsurteil wird am dritten Prozesstag, Mittwoch den 28. Juni erwartet.
*/20./21./28. Juni Amtsgericht Parchim, Moltkeplatz jeweils 10°° Uhr/*
Man hat in den vergangenen Jahren viel Zeit und Mühe investiert, um Akubuo abzuschieben.
Ist dieser Sammelprozess mit vier zusammengefassten Fällen die Rache dafür, daß Akubuo immer noch da ist?
Weitere Informationen unter
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Sektion Nord / Koordinationskreis Hamburg
c/o Brigittenstrasse 5; 20359 Hamburg
Tel: 0049-(0)40-43 18 90 37;Fax: 0049-(0)40-43 18 90 38
mail: free2move@nadir.org /www.thecaravan.org
oder 0174-370 80 01 (Akubuo A. Chukwudi)