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Hamburg - Demonstration zum Tag der Menschenrechte

Saturday, December 9, 2006 - 09:30 to 14:36
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1948 wurde von den Vereinten Nationen (UN) die Menschenrechtscharta ausgerufen. Diese erklärte alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
Ohne Unterscheidung nach Religion, Hautfarbe, Geschlecht, nationaler und sozialer Herkunft, politischer Anschauung sollen alle Menschen Anspruch auf die verkündeten Rechte haben.
Verbot von Sklaverei, Folter und Diskriminierung sowie die Garantie von Rechtsgleichheit, Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und Asyl- und Arbeitsrecht sind einige Rechte der 30 Artikel der Charta.

Demonstration zum Tag der Menschenrechte
Samstag 09.12.2006 Beginn 10.30 Uhr
Hamburg Hauptbahnhof (Glockengießerwall)

Der deutsche Staat verletzt die Menschenrechte:
... global als imperialistische Weltmacht ... an den EU-Außengrenzen
... im eigenen Land mittels Rassismus ... im eigenen Land mittels Sozialraub

Flugblatt zum download
Plakat zum download (4,7 MB!)

Die gesellschaftliche Hierarchie wird brutal von oben durchgesetzt.
Während Menschen in Deutschland für ihr Existenzrecht kämpfen müssen, verabschiedet der Staat wie jüngst bei der Innenministerkonferenz (IMK) immer neue gesetzliche Regelungen um dieses Recht zu verweigern. Das Ergebnis der IMK zum Bleiberecht für langjährig Geduldete ist eine Farce. Die meisten Flüchtlinge mit „Kettenduldung“ können die beschlossenen Bleiberechtskriterien nicht erfüllen. Das ist ein zynisches Spiel mit der Hoffnung Vieler. Der Staat entscheidet nach dem Kriterium „nützlicher Arbeitssklave auf Widerruf“ über das Leben der Menschen. Zehntausende, die diese Kriterien nicht einhalten können, sollen noch rigoroser abgeschoben werden.

Notwendiger und legitimer Widerstand weltweit und hier wird als „Terrorismus“ diffamiert. Der Aufrechterhaltung der ungerechten Verteilung des von den Menschen produzierten Reichtums, dem Raub von Land und Rohstoffen sowie der wahnsinnige Luxus Weniger auf dem Elend von Millionen dient auch der so genannte Krieg gegen den Terror. Anti-Terrorgesetze und Überwachungsstaat werden als Instrumente der Herrschaft eingesetzt gegen den Kampf um Gerechtigkeit. Die Medien sorgen für eine chauvinistische und rassistische Stimmung in der Gesellschaft. Fehlende internationale Einheit von unten lässt die Oberen ruhig schlafen, während sie unsere Rechte mit Füßen treten. >Wer was sagt und auch was wagt, ist Terrorist. Menschenrechte zählen nicht.

Location:
Hamburg Hauptbahnhof (Glockengießerwall)
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