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Aktion gegen K&S: Betreiberfirma von Flüchtlingslagern

Anti-Lager-Aktion gegen Flüchtlingslager-Betreiberfirma K&S in Sottrum

Seit Februar protestieren die BewohnerInnen des Flüchtlingslagers Katzhütte gegen ihre Unterbringung in einem ehemaligen Ferienlager mitten im Thüringer Wald. Sie fordern stattdessen die Auflösung aller Lager. In einer öffentlichen Resolution heißt es:

„Wir wollen ein Ende von diesem Leben voller Schikanen und psychischer Folter! Wir wollen in normalen Häusern leben und nicht in Baracken! Wir wollen dieses miserable Heim schließen! Wir rufen euch auf, uns zu unterstützen in unserem Kampf um unsere Würde!“

Katzhütte liegt zwar im Osten Deutschlands, doch der Betreiber des Lagers sitzt in Sottrum – gerade mal 30 Kilometer von Bremen entfernt. Es handelt sich um die Unternehmensgruppe K&S, einem der führenden Anbieter beim Bau und Betrieb von Sozialimmobilien und Seniorenresidenzen in Deutschland. Großspurig heißt es auf ihrer Website: „Der Mensch steht im Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, Zufriedenheit, Selbstständigkeit und Selbstbestimmung der von uns betreuten und gepflegten Menschen zu erreichen.“ Ob K&S diesen Anspruch in seiner Betreuung alter Menschen einlöst, wissen wir nicht. Klar ist jedoch, dass in Katzhütte die Rechte der BewohnerInnen mit Füßen getreten werden – auch durch die von K&S eingesetzte Heimleiterin. Bereits seit den 1990er Jahren gehört K&S zu jenen Firmen, die durch den Betrieb von Flüchtlingslagern und Obdachlosenunterkünften satte Extragewinne einfahren. Wir rufen deshalb zu einer Kundgebung vor der Firmenzentrale in Sottrum auf – inklusive anschließender Demo durch den Ort. Unsere Forderung lautet, dass K&S von seinem Betreibervertrag zurücktritt. Denn bislang verschanzen sich die zuständigen Behörden in Thüringen hinter ihrem Vertrag mit K&S – oder anders: Sie behaupten, sie seien an den Vertrag gebunden und könnten deshalb nur wenig tun.

Der Flüchtlingsprotest in Katzhütte hat bereits überregional Aufmerksamkeit erfahren. Um so wichtiger ist es, dass der Druck von allen Seiten erhöht wird! Gerade Dienstleister wie K&S sind druckempfindlich – denn sie haben ein Image zu verlieren!

Zeit und Ort der Kundgebung: Donnerstag, 8. Mai um 10 Uhr in Sottrum (Rotenburger Str. Nr. 1).

Treffpunkt in Bremen um 9.20 Uhr am Infopoint im Hauptbahnhof!

Sottrum kann auch mit dem Zug erreicht werden. Vom Bahnhof sind es 3 Kilometer bis zu K&S – am besten ist es deshalb, mit Fahrrädern zu kommen (Zug ab 9.36 Uhr, Bremen/Hbf – es werden Leute mit Ortskenntnis dabei sein).

Grundsätzlich fordern wir: Abschaffung der Residenzpflicht! Stopp aller Abschiebungen! Lager schließen!

Für globale Bewegungsfreiheit! Gleiche Rechte für alle!

Mehr Infos: http://www.thevoiceforum.org

Kundgebung und Demo werden organisiert von Antirassistischen Plenum Oldenburg-Blankenburg, von NoLager Bremen und von der Karawane Bremen

Kartenansicht von Sottrum

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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