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Delegationsbesuch des Isolationsheims in Witthoh, Baden-Württemberg

Auf dem Weg zum bundesweiten Treffen der KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen nach Biberach besuchte am 5. Februar 2011 eine Delegation aus Hamburg das Isolationsheim auf dem Witthoh - eine Berghöhe zwischen Schwäbischer Alb und Bodensee im Kreis Tuttlingen. Die Flüchtlingsinitiative Biberach und THE VOICE Refugee Forum Baden-Württemberg hatten uns angerufen.
Isolationsheim in Witthoh

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Bereits informiert über die Zustände und die Situation im Isolationslager Witthoh besuchte eine Delegation der KARAWANE Gruppe aus Hamburg das Lager, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen und mit den Menschen dort sich auszutauschen. Obwohl wir schon viele Lager in Deutschland gesehen haben, haben uns der Anblick und die Zustände in Witthoh schockiert. Tuttlingen war leicht zu erreichen, aber von dort nach Witthoh bzw. zum Lager zu finden war nicht einfach. Beinahe zwei Stunden fuhren wir nach wagen Beschreibungen von Anwohnern durch die Gegend – weder bei Google maps noch im Navigationssystem konnten wir den Ort finden. Witthoh heißt der Berg, der zwischen Tuttlingen und Emmingen liegt. Das Lager liegt auf einer Anhöhe auf freier Fläche umgeben und etwas versteckt von einigen Bäumen. Die Gebäudeformation mutet sehr merkwürdig an. Drei verschiedene Gebäudeteile, die allesamt baufällig sind und gleichzeitig nicht fertig gestellt aussehen, sind miteinander verbunden und beherbergen mehr als hundert Männer Frauen und Kinder. Eine Erklärung für die zusammengewürfelte Architektur ist die Geschichte dieses isolierten Komplexes. Witthoh war früher ein Hotel, danach ein Seniorenheim und dann eine Anstalt für psychisch Kranke, bevor die Flüchtlinge in diesen Ort geworfen wurden. Alles in den Gebäuden ist entweder kaputt oder unsachgemäß und notdürftig repariert. Normalerweise würde solch ein Gebäude sofort von der Bauaufsicht gesperrt werden und die für die Instandhaltungsarbeiten Verantwortlichen würden verklagt werden. Nehmen wir hier nur das Beispiel von einem Kabelstrang (mehrere 230 V Leitungen) der von der Wand unter der Edelstahlarbeitsplatte durchläuft in einem der „Küchenräume“. Da werden aus Ignoranz, Profitgier und Menschenverachtung tödliche Fallen konstruiert. Über zwei schon schwarz verschmorten Elektroherden ist an einer OSB-Plattenkonstruktion (Holzfaserplattenwerkstoff) eine Dunstabzugshaube (eigentlich als Einbauelement vorgesehen) freischwebend aufgehängt. Solche Kombinationen aus Holz und Elektrogeräten/Kabeln, Schaltern und Steckdosen in dilettantischer Ausführung sind im ganzen Gebäude zu finden. Weitere gravierende Baumängel sind die mangelnde Dichtigkeit des Gebäudes gegenüber der Witterung. Teile der Gebäude sind im Winter nicht bewohnbar, weil es keine Isolierung gibt und der Komplex frei auf offenem Feld steht. Es gibt Zimmer, in denen 8 Menschen leben müssen. Es gibt Zimmer unterm Dach, die durch schräge Decken es unmöglich machen, dass alle Bewohner eines Zimmers sich aufrecht im Raum bewegen können. Es gibt Toiletten ohne Deckel und Brille, es gibt Duschen ohne Brausekopf, es gibt überall Schmutz und verrottete Stellen. Es ist nicht möglich, das Gebäude und seine sanitären und Kocheinrichtungen sauber zu machen – lediglich eine oberflächliche Reinigung, wie sie von den Bewohnern gemacht wird. Im Gebäude merkt man nach kurzer Zeit einen moderigen/stickigen Geruch, der überall festzusitzen scheint und den man nicht los wird. Das Leitungswasser sorgt bei manchen für Hautreaktionen, was auch von einem Arzt bestätigt wurde. Wir stoßen überall auf zynisch anmutende und provozierende Verhaltenshinweisen wie z.B. „Wenn die Feuerwehr kommt muss der Schuldige 500 Euro bezahlen.“ oder über den verbrannten Kochherden Schilder wie „der Küchenbereich ist sauber zu halten“. Jemand erzählt von einem Feueralarm: „Es passiert immer wieder. Plötzlich um 5.00 Uhr morgens heult der Feueralarm los“. Im ganzen Gebäude sind Feuermelder teilweise an abenteuerlichen Holzkonstruktion aufgehängt – der Alarm geht über 2 Stunden ohne dass irgendetwas passiert. Natürlich nicht, denn es hört ja niemand außer den Flüchtlingen, Nachbarschaft gibt es nicht. Ob der Alarm in einer Feuerwehr-Leitstelle aufläuft, weiß keiner. Jedenfalls riefen um 7.00 Uhr Bewohner beim Sozialamt an und berichteten. Es wurde gesagt, dass sie die Feuerwehr anrufen sollen, dann aber wurde nachgefragt, wer für das Auslösen des Alarms verantwortlich sei. Als beim Sozialamt klar wurde, dass niemand dafür verantwortlich zu machen sei, verbot man den Bewohnern die Feuerwehr zu rufen und sagte ihnen, man werde den Hausmeister informieren und vorbeischicken.
Es wird uns auch berichtet, dass selbst der Ruf nach einem Krankenwagen mit der Drohung von hohen Kosten verbunden ist. Wenn die sagen, ein Krankenwageneinsatz sei/war nicht nötig, dann wird das demjenigen, der ihn gerufen hat in Rechnung gestellt. Das ist gemeingefährlich. Es leben kranke und schwache Menschen, Kinder und schwangere Frauen im Lager Witthoh unter Bedingungen, die einen gesunden, starken Menschen auf Dauer krank machen und den Menschen wird gedroht, selbst wenn jemand zusammenbricht oder über heftige Schmerzen klagt, keinen Krankenwagen zu rufen.
Hinter einem Gebäudeteil steht ein rostiger 7,5t Lkw an einer Rampe mit einer Tür ins Gebäude. Wir lernen, dass dies der Lebensmitteltransporter ist, der zweimal in der Woche, montags und donnerstags, qualitativ minderwertige dafür überteuerte Waren ins Lager bringt. Hinter der Tür befindet sich eine Art Shop, wo die Waren in Regale gepackt werden. Der „Shop“ ist geschlossen. Auf der anderen Seite im Gebäude befindet sich ein kahler dreckig weißer Raum mit einer Tür zur Seite. Hier stehen sie zweimal die Woche, hinter der Tür ist der „Shop“, auf das Türblatt hat jemand ein Hakenkreuz geritzt.
Die Ernährung in Witthoh wie in anderen Lagern in Baden/Württemberg wird über ein Punktesystem geregelt. Personen erhalten in Witthoh 600 Punkte die Woche, z.B. kosten 500 Gramm Hackfleisch 90 Punkte. Mineralwasser Sechserpack kostet 150 Punkte – das sind ein Viertel der Gesamtpunktzahl, die einer Person pro Woche zur Verfügung stehen. Das Wasser aus der Leitung ist nicht trinkbar, selbst als Dusch- und Waschwasser klagen Menschen über Hautreaktionen. Wir bekommen zu hören, dass vor einiger Zeit in dem verkauften Mineralwasser grüne Ablagerungen, Algen zu finden waren. Die Flüchtlingsselbstorganisierung in Baden Württemberg machte dies öffentlich und es hieß aus der verantwortlichen Stelle, es wäre ein Versehen gewesen, dass solch verseuchtes Wasser verteilt wurde. Dennoch sind nach wie vor viele der Lebensmittel abgelaufen bzw. kurz vorm Ablauf des Haltbarkeitsdatum. Hier zeigt sich die gleiche kriminelle Herangehensweise wie in vielen anderen Lagern in Baden-Württemberg und Bayern. Lebensmittel, die auf dem Weg in den Müll sind, werden aufgekauft und an die Flüchtlinge verabreicht. Selbst gesunde Menschen können das nicht dauerhaft verkraften. Wir sind betroffen, als uns einer der Flüchtlinge ein Foto von sich zeigt, das gerade ein paar Jahre alt ist. In so kurzer Zeit kann ein Mensch so schnell altern.
Wir treffen auf eine Familie, die uns bittet sich einen Moment zu ihnen zu setzen. Zwei Räume bewohnen die Eltern mit ihren vier Kindern. Die Kinder haben sichtbare Zeichen einer Entwicklungsstörung und es tut weh sie so zu sehen. Die Mutter erzählt uns, dass sie seit sie ein kleines Mädchen war in Deutschland lebt. Sie hatte eine Wohnung in der Stadt. Ihr Mann ist Flüchtling aus Bosnien. Als sie ihn heiratete, wurden sie in das Lager verbracht. Sie weiß nicht warum. Ihr Mann ist sehr krank und gehbehindert. Im Lager Witthoh werden menschliche Tragödien geschaffen. Wir fragen uns, was für Menschen in Tuttlingen leben. Wissen die nichts davon oder ist das wieder so ein Ort, wo Rassismus in aller Schärfe und Offenheit durch die offiziellen kommunalen Strukturen ausgeübt und von der ansässigen Bevölkerung begrüßt wird?
Das Lager Witthoh ist ein Horrorhaus aus seiner Geschichte heraus und aus seiner jetzigen Nutzung. Es muss geschlossen werden. Das ist jedem klar, der hier vor Ort gewesen ist. Es ist menschenverachtend und kriminell. Besonders irritierend ist die Information, dass in Tuttlingen – in der Stadt selbst – eine ehemalige Aussiedlerunterkunft leer steht, während die Verantwortlichen behaupten, es gäbe keine anderen Möglichkeiten der Unterbringung. Es gibt einiges zu erforschen und herauszubringen, welche Beweggründe in der Verwaltung in Tuttlingen vorliegen, ohne Not Menschenleben in eine solch elende und lebensgefährliche Lage zu bringen und wer davon profitiert.
Es stimmt auch zornig, zu hören, dass die CARITAS mit der Betreuung beauftragt ist und das üble Spiel mitspielt anstatt sich aus ethischen und humanitären Gründen – die sie für sich reklamieren - gegen das Lager zu stellen und eine Schließung zu fordern. Wir werden den Kontakt nach Witthoh aufrecht erhalten und die Öffentlichkeit weiter informieren. Egal wie lange es dauern wird, solch ein unmenschlicher Umgang und Unterbringung muss beendet werden. Wir hoffen, dass es auch in Tuttlingen mutige und aufrechte Menschen gibt, die den Kampf und die Forderungen der Flüchtlinge des Lagers Witthoh unterstützen werden.

Die Flüchtlinge in Witthoh haben alle schwerwiegende Gründe gehabt, ihre Länder zu verlassen. Sie fordern ihr Recht auf einen gesicherten Aufenthalt. Deutschland stellt sich überall als Verteidiger der Menschenrechte vor, aber als Flüchtling in Deutschland erfährt man das Gegenteil – man wird verfolgt, diskriminiert und ausgesondert wie hier im Lager Witthoh. In Baden-Württemberg beginnen Flüchtlinge sich gegen die Angriffe auf ihr Leben zu organisieren. Am 12. März findet in Stuttgart eine erste landesweite Flüchtlingskonferenz statt.
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
c/o Internationales Zentrum, Brigittenstr. 5, 20359 Hamburg
Tel: +49-40-43 18 90 37 Fax: +49-40-43 18 90 37 @: free2move nadir.org www.thecaravan.org

zwei weitere Berichte von
1. the VOICE Refugee Forum Baden Württemberg
2. Flüchtlinge aus Witthoh

Witthoh Isolation Lager – a place far away from everything in Baden Württenberg

The Asylum Lager in Witthoh – Immedingen is really a place far away from everything as one Refugee described it in a report published by the Fluechtlingsrat Baden Wurttemberg rundbrief. Further investigation as part of the mobilization of self organization of Refugee confirmed how bad it could be for the Refugees in that Lager.
A visit to Witthoh by an Activist of the Voice Refugee Forum and Caravan Network prompted individual interview of Refugees who emphasized the inevitable need for the Closure of the Lager. The innocent Victims earnestly called for solidarity against the German State Isolation and exclusion Policies.
Individual refugees also narrated their personal experiences ranging from unfairness from the Federal Office responsible for Asylum {BAMF} and other Authorities on the State and local levels {RP and Landkreis}. The aspect of right to privacy was very crucial as their letters were rather gotten through the district Official assign to the Lager. A practice that has always had negative impact on required urgency to respond to the appropriate Authority which sometime cause them to be criminalized with the so called “Obligation to co-operate with the authority’ Policy” {Mitwirkungpflicht} and the failure to meet the time frame for appeal against rejection from the Authorities.
Living Situation of Refugees
The food distribution is operated in the Point Store System as one amongst several practices in Baden Wurttemberg. The Shop is opened for 3.5 hrs,  2 times Weekly {Monday and Tuesday} and every Refugee has 600 points allocated to them, unlike Biberach Riss where Refugees are allocated 500points taken from the Drei Konig Company delivery Truck three times weekly {Monday, Wednessday and Friday}bc.
The food available was associated with total unfairness ranging from neither Milk Products that were already 5 days expired nor 2 days to expiration. Yogurt expired since May 2009 was also amongst products offered to Refugees who owed their trust to the perfection in Germany and cared less to taking note. Available Sausages were neither with manufacturing nor expiration dates. More obvious and unbelievable was the availability of Contaminated Bottled water estimated at more than 30percent. One could not imagine the level of infection the Refugees would have been going through over the years. {Confirmed Fact with evidence}
According to the food didtributing Officer, the expiry dates are only to control its availability in the Supermarket, they are still safe for use even up to Two weeks after, I do consume expired product he said.
The Question now would be, “How do you then categorize the Point Shop?
Could it be in any way connected to a Supermarket or otherwise?
Witthoh Accommodation facility houses far more than 100 Refugees with only 4 available Washing machines but at this time of investigation, one amongst the 4 machines was out of Order.
As the normal design from the German Asylum Policy in Germany, the Witthoh Refugees lamented the usual forced habit of sleeping eating all day, we are interested in working even on 1 Euro basis, but the Officials do not allow it. We have even resorted to search for these Jobs ourselves but the Officials finally would allocate it to others. This is total hatred and discrimination according to the Refugee Victims. The District- Tuttlingen is bent on destroying us day by day, we cannot envisage our Future in any positive direction; we are tired of it all and cannot live here anymore.  We are calling for Solidarity from all. This Witthoh Lager has to be closed.
Another painful tragedy with a family with 5 kids abandoned in the Witthoh Lager and meted with real show of discrimination. The eldest daughter who is 7 years old has to be withdrawn from the school because of her poor German language ability; she is to join her younger ones in the Kindergarten which is totally unfair and illegal. By normal Standard, she needed extra support to catch up quickly with her peers as her right not only based on international Standard as a refugee but also based on the German acclaimed Constitution on the rights of Children residing in Germany.
The Wife as a nursing Mother has the Permission to work while her husband would love to find a Job but has no permission.
What a high degree of hatred and wickedness as one refugee continuously emphasized, why should this Family be put here in this Lager even if not for the parents, but at least for the sake of the innocent Kids. It is really ridiculous from the Tuttlingen District.
The Bathing water in the lager is not Hygienic as Refugees complained. We are faced with body scratching after we use the shower and even a Doctor confirmed the cause to be based on the use of unhygienic water.
Refugees complained about problems associated with breathing after staying so long in their Rooms especially when they wake up in their Rooms. The building is in itself too Old and should have been built with outdated materials. According to the Refugees, It is extra ordinarily critical in the Core of the winter. One part of the Building is totally inhabitable hence we have to squat with friends on the other part of the building, thus compounding the problems of congestion in rooms. We are scared of such out come again as the winter is taking off gradually.
Most of the Refugees have to pay fines based on the criminalization with the so Called Residentpflicht Gesetz. Just sight seeing to Witthoh would tell that no normal Human can stay in Witthoh for so long. It is better to be criminalized unjustly than staying here traumatized and destroyed lamented the Refugees.
The Refugees demand immediate Closure of the Witthoh Lager and the abolition of all forms of discrimination
Support the struggle against Isolation and Exclusion of Refugees

Fluechtlingsinitiative Baden Wurttemberg
Email:  thevoice_bdw@yahoo.de

the VOICE Refugee Forum
Förderverein The VOICE e.V.,
Geismar Landstr. 19, 37083 Göttingen
Tel.: +49 (0)551/2712898
Handy:+49 (0)170/8788124
E-mail: Foerderverein_The_VOICE@web.de, THE_VOICE_goettingen@gmx.de
Info: www.thevoiceforum.org

To whom it may concern –

We the entire members of Witthoh 1 , Immerdingen/Tuttlingen hereby disclose our plight and our difficulties that we face as a asylumseeker in Germany.

Our accomodation are not well equipped.
Our place called Witthoh was once a hotel, that was transformed in an old people's home. then in a place for mentally deranged people. In fact we cańt tell the people living in our surrounding that we are from Witthoh. The people that we should be integrated with, the people that should help us to feel like we are at home, theýre all running away from us. Our houses or rooms are too old that, when the winter is hard some parts of the building are suspended, because the heating systems can not warm up rooms of the building. We have to sleep at the other side of the building in the rooms of the other friends.
Our rooms are even having some leakages permitting the entry of cold air during winter, which is unsuitable for human habitation. In modern world nobody should live in such places especially in the democratic countries like Germany. That place is not good for human habitation..the beds that we are using are very old , infact I can say they have been there since the place has been changed to asylum place,.and our foams are also very old, someone who was here in witthoh five years ago visited us and said that the foams are same they used before. Bed spreads are also old. When a new one is requested,the answer is that there is none available.The place is divided into four sections. we have only 1 toilet and 2 barthrooms and about eight rooms.and the other sections is twelve rooms, two toilets and two bathrooms.which every room is about 3 to 4 person. That is really not un healthy.

Poor transportation system
The transportation system in Witthoh is poorly planned and organized. This makes it difficult for us. The distance from Tuttlingen to Witthoh is as far as well as the distance from Immendingen to Witthoh. The last bus leaves Tuttlingen by 5.12. p.m. and if you miss that,then you have to walk from Hattingen to Witthoh which is about 2 kilometers up to the hill. If buses are going to Hattingen why not to Witthoh just 2 km far. We have women and children in Witthoh. They have to walk the 2 km up to the hill. Even pregnant women and mothers with baby buggies have to walk that distance.

Week attention to food
Most of the food that we are getting are either expired or short before and has low quality. The assortment is little. That explains why large numbers of the Witthoh population suffer some inexplicable sickness. Food plays a vital role in the welfare of humanity and witthoh is no exception to this frame. Therefore this feeding system has to be stopped. Most of the food that they bring to us is few days before exspiring or already over date. Once we were supplied with mineral water which contents spirogyra. Additional to that the prices for the products are much higher than in a supermarket. But most of the labels of the low quality products you will not find in the supermarkets. The supply of food takes place twice a week, mondays and thursdays.

Learning the language
In Witthoh to learn german is very difficult. Example last year there was no german class for asylumseekers. Because school were allocated for us but it started and ended late in the afternoon/evening that we had to walk back by foot because of the poor transportation system. Now there is a teacher coming to Witthoh. But that is not what we need – we want to go to SCHOOL like others so that we can be integrated.

Work or social work
The Tuttlingen district is one of the most unproductive districts for asylum people. Is the district that can not/will not offer work for the asylum seekers even no social work. If people are not given the opportunity to go to school in town and are not given the opportunity to work and integrate with people how can they become a part of the society?People have living in Witthoh for many years and they cańt speak german. In fact nobody of us in Witthoh can speak good german. The little german we speak has been learned from private initiative. Many districts created a job opportunity for refugees and why not in Tuttlingen?

Landkreis Abolishment
We demand that Landkreis restriction to be abolished. Because is a system that is to track us down to our various places. But how about people who live in an area where the neighbourhood is farm land and forest. And the money to pay for penalty are our pocket money which is 20euros. This is really injustice.

Report by refugee activists from the Isolation Lager Witthoh 1

Language: 
Campaign: 

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Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

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