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Demonstration in Dessau - Brecht das Schweigen - Oury Jalloh - Das war Mord!

Monday, January 7, 2013 - 12:00 to 17:00

Abfahrtsorte und -zeiten am 7. Januar 2013:

Hamburg:
Abfahrt: S-Bhf Sternschanze, 6.00 Uhr
Karten für den Bus gibt es im Kopierladen Schanzenviertel (Bartelstraße 21, 20357 Hamburg) oder direkt am Bus für 20 Euro.

Nordrheinwestfalen:
Anmeldung unter: ouryjalloh-nrw ät riseup.net

  • Köln - 5:00Uhr - Bahnhof Ehrenfeld
  • Wuppertal - 5:45Uhr - Hauptbahnhof
  • Dortmund - 6:30Uhr - Hauptbahnhof

Thüringen:
Anmeldung unter: daswarmord ät riseup.net

  • Jena - 10:00Uhr - Inselplatz

Das Urteil hat uns nicht die erwünschte Gerechtigkeit geben und konnte es auch nicht geben. Solange die Ausländergesetze existieren, solange Menschen aufgrund der Residenzpflicht tagtäglich an den Bahnhöfen aufgrund ihres Aussehens kontrolliert und solange Abschiebungen durchgeführt werden, solange die europäische Union und insbesondere die deutschen Firmen die meisten Waffen der Welt produzieren und verkaufen, solange Menschen gezwungen sind, zu fliehen, solange wir vor menschengemachten Problemen fliehen müssen, wird kein bürgerliches Gericht unsere Schmerzen lindern können.

»Oury ist dreimal gestorben
– im Bürgerkrieg in Sierra Leone starb seine Vergangenheit,
im Asylbewerberheim in Roßlau bei Dessau starb seine Zukunft,
und in der Zelle kam er ums Leben.«

Nur in unseren solidarischen Aktionen gegen das Unrecht lindern wir mit der passenden Antwort unsere Schmerzen und die aus diesen Aktionen gewonnene Kraft ist unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Verbreitet die Erklärungen der Initiative Oury Jalloh.

Nimmt öffentlich Stellung zu den Unterlassungen des Gerichtes und der Staatsanwaltschaft, die nie die Mordthese verfolgten, die nie die offensichtlich an den bisherigen Vertuschungen involvierten Beamtinnen und Beamten zur Rechenschaft zogen, oder organisiert Solidaritätsaktionen in euren Städten.

Kommt am 7. Januar 2013 mit nach Dessau und klagt die Mörder von Oury Jalloh an. Die Demonstration in Dessau steht jedes Jahr symbolisch für den Kampf gegen rassistische Polizeibrutalität und gegen das hier in Deutschland sich manifestierende koloniale Unrecht. Letztes Jahr griff die Polizei Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demo im Anschluss brutal an. Nur durch unsere Anwesenheit demonstrieren wir unsere Entschlossenheit den Rassismus zu bekämpfen.

Demonstriert durch eure Anwesenheit in Dessau die Gerechtigkeit, die uns die Gerichte nie geben können. Unsere Anklagen sind praktischer Natur und bedeuten die Verweigerung des rassistischen Systems.

Für uns sind alle am 7. Januar 2005 im Polizeirevier Dessau anwesenden Polizisten Täter,
liese mehr aus dem Aufruf und Anklageschrift von 2009:
http://thecaravan.org/node/1779 (pdf)

Vereint gegen koloniales Unrecht!

Campaign: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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