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Frauenflüchtlingskonferenz 2013 in Hamburg

Friday, April 19, 2013 - 10:45

Die Frauenflüchtlingskonferenz
19.04. - 21.04.2013
in Hamburg

Flüchtlingsfrauen sagen: „Es reicht!“
von der Flüchtlingsfrauenkonferenz zum Tribunal in Berlin

Programm der Konferenz

Programm der Konferenz

PDF downloads:

Übersetzungen in weiteren Sprachen folgen.

Liebe Freundinnen und Schwestern,

jede von uns trägt den Schmerz der Vergangenheit. Wir haben Armut, Elend, Krieg, politische Verfolgung, sexuelle Gewalt und Erniedrigung erlebt. Wir sind einen langen, beschwerlichen Weg gegangen und gemeinsam befinden wir uns hier in der Migration im Exil.

In den letzten Jahren ist uns vermehrt aufgefallen, dass gerade in unserem selbstorganisierten Kampf von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten die Beteiligung von Frauen sehr gering ist. Gerade wir Frauen, die die meiste Ausgrenzung, Erniedrigung und Ausbeutung in ihrem (Flüchtlings-) Alltag erleben, sind kaum im Kampf um die Befreiung und um die Besserstellung unserer Lebenssituation aktiv beteiligt.

Der Frage nach der geringen Frauenbeteiligung sind wir auf dem Break Isolation Camp in Erfurt im Sommer 2012 nachgegangen. Frauen, die wir in den Flüchtlingslagern besucht haben, schilderten uns ihre Isolation, ihre Ausgrenzung und ihre Ängste sowie das Fehlen eines organisierten Kampfes von Flüchtlingsfrauen für ihre Rechte.

Aus diesem Grund organisieren wir die erste Flüchtlingsfrauenkonferenz, zu der wir uns die folgende Frage stellen:

Wie können wir uns noch stärker organisieren und für unser Recht auf politischen Widerstand eintreten?

Gemeinsam möchten wir auf der Flüchtlingsfrauenkonferenz mit allen Frauen über die Situation in unseren Herkunftsländern, unsere spezifischen Migrations- und Fluchtgründe und über unser Leben hier in Deutschland mit allen sexistischen, rassistischen und ausgrenzenden Gesetzen diskutieren.

Ziel der Konferenz ist die Bildung eines selbstorganisierten Frauenkampfes, der bei dem „internationalen Flüchtlingstribunal gegen die Bundesrepublik Deutschland im vereinten Kampf gegen das koloniale Unrecht“ im Juni 2013 in Berlin zum Ausdruck kommen soll.
Zur Mobilisierung für die Flüchtlingsfrauenkonferenz treffen wir uns mit euch in den Isolationscamps, Lagern, Heimen, Gemeinschaftsunterkünften und mit Frauenbündnissen, die bereits mit der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen zusammen arbeiten, um gemeinsam mit euch über eure Situation zu sprechen und über die Flüchtlingsfrauenkonferenz zu informieren.

Flüchtlingsfrauenkonferenz
vom 19.04. - 21.04.2013 in Hamburg
Hein-Köllisch-Platz 11, 20359 Hamburg

Für Übernachtung und Fahrtkosten wird gesorgt. Für die Verpflegung und Kinderbetreuung bekommen wir solidarische Unterstützung von Karawane-Aktivisten und AGIF-Aktivisten.

Kontakt per email an: refugeewomanconference(at)thecaravan.info

Offener Brief einiger Frauen aus dem Flüchtlingslager Breitenworbis und Die Presse TLZ | Thüringische Landeszeitung >> http://thevoiceforum.org/node/3056

# # #Programm # # #

Flüchtlingsfrauenkonferenz 19.04. – 21.04.2013

„Flüchtlingsfrauen sagen: Es reicht!

Von der Flüchtlingsfrauenkonferenz zum Tribunal in Berlin“

Freitag, 19.04.2013

19.00 Uhr:
Ankunft

20.00 Uhr:
Eröffnung und Zusammenkunft

Samstag, 20.04.2013

10.00 Uhr:
Begrüßung. Inputs zu den Themen: Fluchtgründe, Ermordung von politisch aktiven Frauen, Frauenrechte in Herkunftsländern, Gewalt an Frauen, Situation von Flüchtlingsfrauen in Deutschland und der Kampf von Flüchtlingen
Zeit und Raum für Austausch und erste Diskussionen

13.00 Uhr:
Mittagessen

15.00 Uhr:
Arbeitsgruppen
Die Themen der Arbeitsgruppe ergeben sich aus der Diskussion vormittags

Ab 18.00 Uhr:
Abendessen und Live-Musik, Zusammenkunft und Tanz
im internationalen Zentrum B5 (Brigittenstraße 5)

Sonntag, 21.04.2013

09:00 Uhr:
Ergebnisse der Konferenz

12:00 Uhr:
Mittagessen

13:00 Uhr:
Planung nächster Schritte
Internationales Flüchtlingstribunal gegen die BRD 2013 in Berlin
Mögliche Aktionen und Treffen
Abschlussdiskussion

15:00 Uhr Ende der Konferenz

activity: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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