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Berlin: Solidarität mit den Flüchtlingen auf dem Dach des Gürtelstraßen-Hostels

64 Flüchtlinge, die zuvor den O-Platz oder die Gerhart-Hauptmann-Schule besetzt hatten, und jetzt in der Flüchtingsunterkunft in der Gürtelstraße leben sollten seit gestern nach dem Willen des Senats das Gebäude verlassen, da sie angeblich schon Asylanträge in anderen Bundesländern und Ländern gestellt haben.

Einige haben die Unterkunft bereits verlassen, eine Gruppe von Flüchtlingen ist jedoch entschlossen, sich der Forderung des Senats zu widersetzen und hat das Dach besetzt.

Seitdem besetzt die Polizei das Hostel in der Gürtelstraße. Die Ausmaße erinnern an den Zustand vor nur wenigen Wochen in der Ohlauer Straße. Sowohl die Gürtelstraße als auch die Oderstraße und die Dossestraße wurden von den Bullen abgesperrt, Anwohner*innen müssen ihre Ausweise zeigen, wenn sie zu ihren Wohnungen möchten und werden von den Bullen bis zu ihren Wohnungstüren begleitet.

Die Menschen auf dem Dach harren weiterhin aus. Erst heute Mittag wurden zwei Menschen, die sich noch in den Räumen des Hostels befunden haben, von den Bullen gewaltsam aus dem Hostel gedrängt. Auf das Dach haben sich die Bullen bislang nicht getraut. Es bleibt abzuwarten, wie lange sie die Straßen weiterhin besetzen möchten.

Die Politik greift nach wie vor nicht ein, Anwält*innen wird der Zutritt zum Hostel verwehrt. Die Menschen auf dem Dach werden ihrer Grundrechte beraubt, indem die Bullen ihnen verweigern, Essen, Trinken und Kontakt zu ihren Anwält*innen zu bekommen. Im Hostel befindet sich eine Person, die dringend Medikamente benötigt. Auch das Bringen von Medikamenten wird den Menschen auf dem Dach verwehrt. Die Bullen behaupten indes, die Verhandlungen mit den Personen auf dem Dach würden laufen.

Die Menschen auf dem Dach sagen, dass es keine Verhandlungen gegeben hat. Sie fordern ein Gespräch mit Kolat und sind fest entschlossen, das Dach nicht zu verlassen, sollte es keine Verhandlungen geben. Sie fühlen sich von den leeren Versprechungen verarscht, die Kolat ihnen gemacht hat, als sie im Frühjahr diesen Jahres den Oranienplatz verlassen haben. Sie fordern für sich und alle Refugees ein Bleiberecht und möchten sich nicht länger kriminalisieren lassen.

Kommt zur Dauerkundgebung Gürtelstraße / Ecke Schwarnweberstraße. Wir brauchen rund um die Uhr Support! Bringt Essen, Trinken, Kreide, Musik und Decken mit! Zeigt euch solidarisch mit den Kämpfen gegen Residenzpflicht und Lager und für ein Bleiberecht für alle!

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
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: 40 30 780 800
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BIC: GENODEM1GLS

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