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In Gedenken an Georgis Zantiotis - Demonstration in Wuppertal

Warum wurde Giorgos Zantiotis von der Polizei festgenommen?

Warum musste er ersterben?

Demonstration am Samstag, den 13.11.2021 in Wuppertal Elberfeld

Beginn 18 Uhr vor den City Arkaden (Alte Freiheit)

Am frühen Morgen des 1. November 2021 starb Giorios Zantiotis in einer Zelle im Landgericht Wuppertal. Erst einige Tage später hat die Staatsanwaltschaft Wuppertal sein Tod veröffentlicht. Die Erklärungen und Darstellungen sind lückenhaft und wir fragen uns seitdem, warum Giorgios Zantiotis sterben musste.

Die in der Öffentlichkeit vorgestellte Version ist nicht konsistent und widersprüchlich. Nirgends wird deutlich, warum Giorgios festgenommen wurde. Mal soll ein Streit vor einem Club, mal ein Streit zwischen Giogios und seiner Schwester der Grund für den Polizeieinsatz gewesen sein. Doch die Schwester hat bisher von keinem Streit mit ihrem Bruder gesprochen. Im Gegenteil, in dem im Netz für alle zugänglichen Video fleht sie die Beamten Giorgios nicht weh zu tun.

Gestern, am 11.11.2021, hat die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wuppertal im Landtag den Tod von Giorgios Zantiotis in Zusammenghang mit Alkohol und Drogen gesetzt. Der Alkoholgehalt seines Blutes wurde gleichzeitig mit 0,01 Promille angegeben. Beweise für Drogen wurden nicht vorgelegt. Warum musste also Giorgios Zantiotis sterben? Warum wird im Nachhinein der junge Giorgios Zantiotis und sein Tod ohne Fakten in den Dreck gezogen?

Warum werden ohne Beweise Behauptungen aufgestellt und die Persönlichkeit von Giorgios Zantiotis mit Drogen und Alkohol in Verbindung gebracht obwohl Oberstaatsanwalt Baumert vermeintlich wegen den Persönlichkeitsrechten von Giorgios Zantiotis den Tod erst Tage später veröffentlichte? Wollte er vielleicht eher die beteiligten Beamten schützen, die am Einsatz beteiligt waren?

Wir haben bisher in vielen Fällen die Wahrheit ermittelt, auch hier werden wir solange bohren und Fragen stellen, bis wir und alle wissen, warum Giorgios Zantiotis von uns gehen musste. Im Falle von Oury Jalloh, Dominique Kouamadio, Adel B, Mohammad Selah, Ameer Agheeb, ... haben wir die Wahrheit transaprent der Öffentlichkeit präsentiert. Auch hier versuchen wir, die Fakten zu ermitteln.

Wir stehen zu unserem Versprechen vom letzten Sonntag gegenüber der Familie von Giorgios Zantiotis und werden auf diesem schwierigen Wege sie, die Schwester und seine Mutter, begleiten. Bis sie die Wahrheit erfahren und verstehen, warum sie den freundlichen Giorgios, wie seine Schwester ihn beschreibt, nicht mehr in ihre Arme ziehen können.

Am Samstag sind wir mit interessierten Wuppertalerinnen und Wuppertaler, mit Initiativen zusammen auf den Straßen Elberfelds um unseren Fragen Nachdruck zu verleihen und unsere Solidarität mit der Familie zu untermauern.

Bitte verbreitet diesen Aufruf und erzählt euren Mitmenschen von den Vorfällen...

In Solidarität bleiben wir verbunden...
Eure KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

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